#363 – Schatzkämmerchen

Heute fliegend verdrahtet ein kurzes Spezial mit Nachtrag, News und Aperture. Außerdem verrät Chris uns, was er in München macht

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Workshops 2014 & 215:
11.-13.7.2014: Northeim Licht
21.-24.7.2014: Klostergeister
9.-10.8.2014: Spielzeugladen Equipment
30.-31.8.2014: LaPaDu - Industriekultur
11.-12.10.2014: Spielzeugladen Licht
1.-7.2.2015: Island Aurora Borealis
Mai 2015: Darjeeling First Flush
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12 thoughts on “#363 – Schatzkämmerchen”

  1. Zum Thema erhöhte Bilderfolge bei Nikon bei nutzung vom Batteriegriff.
    Es reicht bei den Betroffenen Nikons nicht einfach den Batteriegriff drunter zu “mongtieren”. Man muss auch noch einen anderen Akku bzw AA-Akkus verwenden. Bei der D800 den Akku der D4(EN-EL 18) mit 10,8V statt 7V der D800(EN-EL 15). Auch wenn man AA-Akkus im BG nutzt bekommt man ja auch eine Spannung von um die 10 V.
    Ich weiß nicht ob die höhere Spannung nur für die Mechanik benötigt wird oder ob der Prozessor auch einen Leistungsschub bekommt.
    3…2…1 Haaaappy Shooooooting

    Rainer

  2. Hi, ihr hattet danach gefragt was andere für Tools für ihre Bilderverwaltung/bearbeitung nutzen.

    Ich stand vor der Frage, soll ich mir ein Abo bei Adobe für Lightroom (Was dann nur über den Umweg einer VM auf meiner Linux Kiste laufen würde) abschließen, oder bleibe ich dabei Bilder nur über Ordner und einen RAW Entwickler zu verwalten. Ich habe mich dann für darktableentschieden und bin bisher nicht enttäuscht worden. Mit in diese Entscheidung ist eingeflossen, dass ein Notebook Wechsel anstand und Windows nicht in Frage kam. Bisher war darktable schon auf einem MacBook von 2005 und jetzt läuft es auf einem HP Notebook mit Linux im Einsatz. Eine Windows Version ist (noch) nicht verfügbar. Alle Änderungen, also Bearbeitungen, an den RAWs werden in ein sidecar file (XMP) geschrieben somit ist eine Portierung zwischen Geräten ziemlich einfach, nur der Einleseprozess dauert je nach Anzahl an Bildern unterschiedlich lange. In der Datenbank, die darktable mit führt werden dann so Sachen wie Bild presets, settings, keywords (Diese sind trotzdem noch im XMP file enthalten), etc. geschrieben. Ein weiterer Entscheidungsgrund für darktable war die Tatsache mit den side car files, dies ermöglicht mir Bilder, wenn ich unterwegs bin, über einen externen Kartenleser mit RawDriodam Tablet zu taggen, mit Sternchen oder Farbcodes zu versehen und diese später dann beim einlesen mit zu übernehmen.

    Wenn einer Fragen dazu haben sollte kann er sich gerne melden.

    In dem Sinne 3…2…1 Happy Shooting!

  3. Zum Thema Aperture Alternative will ich auch mal was beitragen. Ich bin Nutzer von Aperture der ersten Stunde und war immer zufrieden damit. Ich finde es auch etwas schade, dass da Apple nichts neues bringt, aber mal schauen, was die Photo.App so alles kann. Allerdings habe ich mich schon länger mit Lightroom beschäftigt, da ich immer wieder Probleme hatte, dass neue Kameras nicht zeitnahe von Apple unterstützt wurden und somit auch nicht mit Aperture.

    Da ich es auch nicht so gut finde, dass Adobe zu wenig Wettbeerb hat, habe ich mich auch mal wieder damit beschäftigt nach Alternativen Ausschau zu halten. Das allerdings mit einem ernüchternden Ergebnis: http://www.photoauge.de/aperture-alternativen/

    Ich wollte nicht nochmals alles hier reinschreiben und wen es interessiert, kann dem Link folgen. Es ist übrigens absolut meine Einschätzung. Gott sei Dank gibt es dort sicher andere Meinungen und Anforderungen.

    Gruß Mark

  4. Ich kann allen Aperture-Benutzern nur raten, nicht überstürzt zu handeln.

    Es gibt von Apple die Zusage, dass Aperture auch in OS X Yosemite funktionieren wird.

    Es weiß noch niemand, welchen Funktionsumfang Photos wirklich haben wird.

    Es weiß noch niemand, wie gut/schlecht die Migration der Aperture-Daten in Photos funktionieren wird.

    Der frühest notwendige Zeitpunkt für einen Umstieg von Aperture in ein anderes Programm ist erst dann gegeben, wenn es nicht mehr von einer OS X-Version unterstützt wird, auf die man aktualisieren möchte. Die RAW-Unterstützung bleibt ja erhalten, weil die ja auch das ganze restliche Betriebssystem betrifft.

    Wir reden also von einem Zeitraum von mehr als einem Jahr!

  5. Wer ordentlich Leistung für bezahlbares Geld will, kauft keinen Apple, sondern einen Windows PC. Für unter 500 Euro wird man da richtig glücklich! Dann läuft auch Lightroom OK. Ich verwalte meine Bilder komplett unter Windows Explorer und IrfanView. Sprechende Dateinamen und Ordner machen das zu einem Kinderspiel. Bearbeitung mit Photoshop inkl. Nik Suite – fertig!

  6. @Martin:

    Einen Computer kauft man nach folgender Checkliste:
    * Anforderungen definieren
    * Programme bestimmen, die die Anforderungen erfüllen
    * Betriebssystem finden, auf dem die Programme laufen
    * Hardware bestimmen, auf dem das Betriebssystem läuft

    Schon alleine wenn meine Anforderung ist, dass ich ein Adressbuch haben möchte, auf das ALLE Anwendungen zugreifen können, scheiden Windows und Linux als Betriebssystem aus.

    Auch wenn Du Dich auf Bildbearbeitung festlegst musst Du in Dein Beispiel aber auch die Kosten für die Software einrechnen. Ich sag jetzt mal ganz provokant, dass ich die meisten Dinge auch problemlos mit iPhoto erledigen könnte, das einfach bei OS X mitgeliefert wird. Erst wenn Ebenenbearbeitung ins Spiel kommt wird es komplizierter und da würde ich dann einfach zu Pixelmator greifen. Backups sind unter OS X sowieso kein Thema und die Integration der Programme ins Betriebssystem und untereinander steht sowieso außer Diskussion.

    Mach mal schnell eine ansprechende Diashow oder gar ein Video inkl. Nachvertonung aus Deinen Bildern und Handy-Videos. Den Windows Live Movie Maker willst Du nicht wirklich verwenden, oder doch lieber zu einem besseren Programm greifen?

    Mit diesen Kosten für unter Windows zusätzlich notwendigen Programme relativiert sich der “teure Mac” schon ein bisschen. Die Kosten für die Hardware sind ganz einfach nur ein kleiner Teil in diesem Gesamtpaket aus Arbeitsweise, Aussehen, Verarbeitungsqualität, automatische Updates aller Programme im Hintergrund, Backups, Snapshots, Integration von iPhones/iPads, usw. usf.

    Mir reichen ganz einfach die Möglichkeiten von Windows nicht aus, um meine Anforderungen zu erfüllen. Wenn Du mit einem €500-PC mit Windows und Lightroom glücklich bist, dann ist eh alles in Ordnung. Aber andere Leute haben einfach ganz andere Anforderungen und Bedürfnisse.

  7. Es wurde nach Alternativen fuer Aperture und Lightroom gefragt ? Capture One ist sicher mehr als nur eine schnoede Alternative … aber dennoch erstaunlich unbekannt in der <=35mm-Szene. Ich hab im Screencast ein paar besondere Funktionen fuer Umsteiger & Aufsteiger heraus gepickt und stell die mal kurz vor.

    https://www.youtube.com/watch?v=C6g2D7lkVRk&feature=youtu.be

    Natuerlich geht der Funktionsumfang weit ueber das gezeigte hinaus. Es gibt aber diverse weitere Videos und Blogs, die durchaus sehenswert sind und die ich euch nicht vorenthalten moechte :

    http://nicolestruppert.com/blog/2013/3/15/aperture-lightroomcapture-one-finally-the-odyssee-ends

    http://blog.phaseone.com/eight-major-reasons-to-choose-capture-one-as-your-raw-converter/

    https://captureintegration.com/top-10-reasons-why-i-chose-capture-one-pro-over-adobe-lightroom/

    – und hier noch was von Ascough himself: http://www.phaseone.com/en/Imaging-Software/Capture-One-Pro-7/Testimonials/Jeff-Ascough-testimonial.aspx

    – der 'DocBaumann fuer Erwachsene': http://blog.phaseone.com/

    – und last but not least: https://www.youtube.com/user/PhaseOneDK

    Ausserdem koennt ihr hier Fragen einstellen und wenn sich die durch einen Screencast besser erklaeren lassen dann schieb ich noch 'nen 2.Teil nach.

  8. Hallo,

    ich durfte letzte Woche die 810 mal testen und ich muss sagen, dass der neue Qs Modus sehr genial leise ist. Durchaus vergleichbar mit der Mark III.

    Bezüglich Lightroom muss ich auch mal was los werden. Im Durchschnitt schieße ich an die 80.000 Fotos im Jahr. Das aussortieren mache ich schon lange nicht mehr mit Lightroom, weil ich einfach viel schneller bin als das Tool. Dafür nutze ich gerne Photomechanic. Das Post-Processing findet bei mir aber zu 90% in Lightroom statt und hier muss ich sagen, dass ab Version 5.x es wirklich erträglich ist. Nicht super schnell, aber durchaus erträglich. Der gesamte Workflow ist immer noch um längen schneller als mit anderen tools. Auch Nikons eigene Lösung kommt da nicht dran, jetzt mal die Qualität außen vor gelassen.
    Es gibt einfach keine richtig guten Alternativen für Berufsfotografen, die alleine arbeiten, zumindest habe ich noch nichts gefunden.
    Was will ich damit sagen? LR 5.x ist einfach um längen schneller als die alten 4er, deswegen kann ich nur empfehlen mal upzudaten.

  9. Ich habe den Eindruck, Apple vergisst die große Gruppe der Hobbyfotografen und Amateure.
    Ich z.B. nutze Aperture für mein Hobby die Fotografie.
    Ich nutze aber parallel dazu auch iPhoto für die ganzen Schnappschüsse und Videos die mit dem iPhone oder iPad erstellt wurden. Diese Sachen möchte ich nicht in meiner Aperture-Library sehen.
    Genau so wenig möchte ich, dass 600 Bilder meines letzten “Shootings” meinen Photostream zumüllen.
    Wenn es in Zukunft also nur noch die Photos-App geben wird hab ich ein Problem.
    Als Lösung käme LR in Frage, was mir aber einfach nicht so sympathisch ist.
    Wir werden sehen…

  10. Hallo,

    Ich war lange Benutzer von Aperture (1.5, habe nie auf 2.x geupdated), bin aber dann weg von MacOS als der Lion rauskam, hin zu Linux und musste mir Alternativen suchen, die unter Linux laufen. Wine oder eine VM wollte ich nicht probieren, weil ich Bedenken wegen der Performance hatte (vielleicht zu Unrecht?).

    Habe mir dann mal Darktable angeguckt (vor ca. 2 Jahren), das hat mir damals aber nicht so zugesagt von der Bildverwaltung her (da war ich von Aperture doch arg verwoehnt). Mittlererweile kann man allerdings die Hierarchie des Filesystems sehen (also nicht nur per Film Roll) und das sagt mir schon eher zu. Von den Bearbeitungsmodulen scheint es sehr flexibel und maechtig zu sein, ich habe allerdings nicht allzuviel Zeit investiert. Nur eins: eine naechtliche Langzeitbelichtung konnte ich besser in Darktable entwickeln als in AfterShot Pro (siehe unten): das Entrauschen hat sehr gut funktioniert ebenso wie die Konstrasteinstellungen/Schaerfung, etc.

    Nach meinem ersten Versuch mit Darktable bin ich dann bei AfterShot Pro gelandet. Das ist das ehemalige Bibble, das dann von Corel gekauft wurde. Ich habe mit der Version 1.1.0.30 angefangen, bin mittlererweile bei der Version 1.2.0.7 (kostenfreies Update). Vor kurzem kam dann die Version 2.0 raus, allerdings habe ich die noch nicht ausprobiert.

    Ich benutze Gentoo (Linux) und mit einem Overlay gibt es auch ein Ebuild fuer die Installation, mit dem AfterShot Pro dann sehr leicht unter Gentoo zu installieren war. Die neue Version 2.0 laesst sich unter Gentoo parallel zur alten 1.2 installieren, allerdings habe ich die noch nicht ausprobiert, weil ich mir unsicher bin, wie einfach es ist, dann wieder auf die 1.2 umzusteigen, wenn mir die neue Version nicht zusagt.

    Nachdem ich Aperture verlassen habe, habe ich die alte Bibliothek nicht konvertiert oder die Bilder exportiert und in AfterShot Pro importiert, sonder habe quasi mit einer leeren Bibliothek neu angefangen (bin kein Profi und nicht darauf angewiesen, mal kurz alte Bilder neu zu bearbeiten). Spaeter habe ich dann aber einige der alten Aperture Bilder rueberkopiert auf den Linux Rechner und neu in die ASP Bibliothek importiert und neu bearbeitet.

    Anfangs habe ich schon gekaempft, da ASP doch ein bisschen anders zu bedienen ist und auch einige Funktionen meiner Meinung nach nicht so maechtig sind. In Aperture wusse ich ziemlich genau, an welchen Reglern ich drehen musste, um das Bild herauszubekommen, das ich wollte. Das musste ich quasi neu lernen.

    Ein Werkzeug, das mir gefehlt hat war z. B. das Einstellen Einstellen des lokalen Kontrasts (da gibt’s aber ein Plugin “Wavelet Sharpen”, das eine Gradient Schaerfung durchfuehrt) und die Restauration von Highlights fand ich nicht so gut. Auch die Entrauschung von Bildern fand ich sehr mau.

    Die Eingewoehnungszeit war viellecht 1/2 Monate (wie gesagt, bin kein Profi) und mittlererweile komme ich aber recht gut zurecht und das Ergebnis ist doch fuer mich recht befriedigend und mir gefallen vor allem die Ebenen Tools recht gut (mit denem man auch Vignettierungen simulieren kann, z. B.) die ich unter Aperture 1.5 nicht hatte (gibt’s glaube ich bei Lightroom schon lange?).

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