#258 – Mittelstrahl

Heute liegt der Schwerpunkt der Sendung auf der analogen Fotografie, ist ja auch erst 40 Wochen her, seit wir darüber mal ernsthaft geredet haben. Neben einigen Grundlagen und quasi einem Mini-Workshop reden wir auch über Caffenol und andere Schweinereien. Man kann Film ja auch in allem möglichen entwickeln, zum Beispiel in Kaffee, in Wein, aber auch in.. äh, naja.. in anderen Substanzen.

Die Themen im Einzelnen:


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13 thoughts on “#258 – Mittelstrahl”

  1. Thema fotografieren auf Demos: kwerfeldein.de ist ja grade down, die ziehen auf einen neuen Server um, aber vor kurzem hatten die dort einen Artikel von einem Fotografen der sich genau darauf spezialisiert hat. Einfach mal in ein paar Tagen reinschauen.

  2. Je oefter ich es hoere, desto mehr bin ich der Überzeugung, dass es falsch ist. Am Anfang eurer Sendung hoert man folgenden Satz: “Hier ist eine weitere Folge von Happyshooting, der Fotopodcast.” Muesste es aber nicht eigentlich heissen: “Hier ist eine weitere Folge von Happyshooting, dem Fotopodcast”?

  3. @Fraegle:
    Ich denke, es soll wohl so wie auf der Seite hier im Banner sein:
    Hier ist eine weitere Folge von “Happy Shooting – Der Foto-Podcast”

    Am Anfang hatte man übrigens den Eindruck, dass Chris ein _bisschen_ genervt war von Boris Gelächter. ;)

  4. Hallo zusammen!

    Kurz ein paar Rückmeldungen zur aktuellen Sendung:

    1.) zu Massive Devchart gibts auch eine Android und iOS App. Recht praktisch.

    2.) zum Entfernen von Bayerfiltern für die S/W Fotografie: ich stell mir das nicht so 100% sinnvoll vor. Schließlich sind ja die einzelnen Pixel ja auf unterschiedlichen Wellenlängen empfindlich. D.h. dass ohne Filter zwar eine höhere Auflösung zustande kommt, aber die Homogenität des Ergebnisses wohl zu Wünschen übrig lässt.

    Oder mache ich da einen gravierenden Denkfehler?

    3.) zum Digitalisieren von Negativstreifen: ein Freund hat sich aus einem Durchlichtaufsatz eines alten HP-Scanners einen Leuchttisch gebastelt, an dem er noch eine Führung für den Negativstreifen (aus Plexi) angebracht hat. Das ganze auf einen z.B. einen Reprotisch platziert und mit einem Makro (in seinem Fall ein Tamron 60mm an APS-C) mit tethered Shooting mittels Canon Software.
    Und die Nachbearbeitung geht auch relativ rasch. Der beste Tipp: um die orange Maske einfach rauszubekommen in Camera Raw den Weißabgleich einfach per Pipette auf das Orange setzen. Voilá…
    Spiegeln und invertieren und man hat mal das Rohbild. Weitere Bearbeitungsschritte sind dann wie bei der Digitalfotografie noch möglich aber nicht unbedingt zwingend.

    Hoffe etwas geholfen zu haben.
    schöne Grüße aus Wien
    Helmut

  5. Hallo Zusammen,

    zum Thema B/W Chips: meiner Erfahrung aus dem (Amateur-) Astrophotographiebereich nach werden bei den Sensoren nicht die Bayer-Pattern entfernt, sondern gleich B/W Chips verbaut, bzw. die farbigen Chips gegen B/W ausgetauscht. Dies war ein beliebter Umbau für die alte ToU-Webcam. Hier wurde der Sony 1/4″ Farbchip gerne gegen einen Sony 1/3″ S/W Chip mit gleicher (VGA) Auflösung aber größeren Pixeln (geringeres Rauschen) ausgetauscht.
    Die größte mir bekannte kommerzielle Schwarz-Weiß Amateurkamera mit einem 11 MP B/W 35mm Chip ist die SBIG STL-11000M ( http://www.sbig.com/images/documents/products/STL11000_overview_7.12.11.pdf ) von der Santa Barbara Instrument Group. In wie fern sich dieser Chip allerdings in DSLRs transplantieren lässt, kann ich allerdings auch nicht sagen.

    Viele Grüße und 3-2-1 immer weiter so,
    Stephan

  6. Hallo,

    zum Thema B/w Chips:
    In der Fluoreszenzmikroskopie, aber auch bei vielen anderen Forschungs- und Industrieanwendungen werden ausschließlich B/W Kameras verwendet. So bietet Zeiss z.B. alle Kamera Modelle der AxioCam Serie als z.B. MRc (für Farbbilder bei Durchlichtanwendungen) oder als MRm (ohne Bayerfilter empfindlicher für Fluoreszenzanwendungen) an. Beispiel Bild von mir mit einer Spot RT™ KE slider von diagnostic instruments (~18T€ mit vorschwenkbaren LCD Filter zum Aufnehmen von Farbbildern im 3shoot-Verfahren hier ohne als B/W verwendet) gemacht unter http://www.flickr.com/photos/69662080@N07/6759088265/ .
    Da man dabei häufig unterhalb der Auflösungsgrenze des (Licht-)Mikroskops arbeitet z.B. entspricht an dem von mir aktuell verwendeten Axiovert 200m mit AxioCam MRm 1pxl ~130nm bei 40x Epi-Plan Neo-Fluar Objektiv ist auch die scheinbar schlechte Auflösung kein Problem. Kosten ordentlicher Mikroskopkameras liegen allerdings bei 7T€ (MRm) bis locker mal 40T€ und drüber hinaus.

    Zum schnellen Diadigitalisieren:
    Es eignet sich hierbei auch ein Aufbau mit Diaprojektor und der Kamera möglicht knapp über dem Projektor (Stativ und Kabelauslösung) mit einer vernünftigen Leinwand. So konnte ich schon mal schnell, ohne weitere Kosten und bei halbwegs ordentlicher Qualität viele Dias digitalisieren.

    Viele Grüsse
    3-2-1 happy shooting
    Sönke

  7. zum Thema -Dia-Scannen –

    der Diascanner (Reflecta Digitdia), der wie ein Diaprojektor aussieht – gibts auch optional mit Silverfast HDR –
    Vorteil: es können RAW-Dateien gescannt werden und die Einstellungen können bequem im Nachhinein (wenn der Scanner schon wieder verkauft ist) gemacht und die RAW-Dateien entwickelt werden.
    Nachteil: eine RAW-Datei hat bei max. Auflösung so 100MB
    Hab damals so um die 8000 Dias gescannt – den Scanner nagelneu gekauft und dann auf ebay mit so 200 EUR Verlust verkauft.

    es gibt Umbausätze, mit denen ein Diaprojektor zum Abfotografieren mit einer Digitalkamera umgebaut werden kann. Habe damals Fotonovum diadigifix probiert – zusammen mit einer istDS (Pentax) und einem Telezoom mit Zwischenringen.
    – die Kontraste konnten auch in RAW nicht zufriedenstellend wiedergegeben werden
    – gerade bei den Hauttönen kam es zum “Banding”, die sahen teilweise wie mit Wasserfarben gemalt aus (vielleicht lags auch daran, dass ich kein echtes Makro zum Abfotografieren hatte)
    – natürlich gibt es dabei auch keine Staub- und Kratzentfernung: aller “Dreck” ist dann auch auf dem Foto (Nachbearbeitung erforderlich)

    Gruß
    Karl

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