#220 – Bütte ein Bütt

Fast faschingsfrei und ohne große Büttenreden geht es heute bei Happy Shooting wie immer um die Fotografie im allgemeinen und um folgende Themen im besonderen:

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24 thoughts on “#220 – Bütte ein Bütt”

  1. Hallo,

    vielen Dank , daß Ihr meinen Hinweis zur Pfälzer Mandelblüte in Eurer Show als Location Scout erwähnt habt :-)

    Da ich selbst “mittendrin” im Weinort Neustadt-Gimmeldingen wohne, kann ich Euch gerne über den aktuellen Verlauf der Mandelblüte informieren.

    Unter diesem Link gibt es weitere Infos zum aktuellen Stand der Dinge:
    http://www.gimmeldingen.de/

    Gruß Roland

  2. Hallo

    also absolutes MUSS für Astrofotos mit dem Astrotrac ist:
    Polsucher und die Polhöhenwiege.
    Stativ reicht auch ein schwereres von den großen Marken.

    Wir habe eine D90 oder eine D700 70-300 oder 24-130 F4 auf einem kugelkopf obendrauf, ohne Ausgleichsgewichte.

    Das System ist sehr stabil., auch bei Wind.

    Vorsicht, bei langen Belichtungszeiten draußen in der Költe entläd sich der Akku sehr schnell.

    Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir einfach eine Mail.

    Viele Grüße

    Jonathan

  3. @Jonathan: Toller Beitrag! In dem Bereich wollte ich schon immer ein bischen aufrüsten. Sind denn die erschwinglichen parallaktischen Montierungen im selben Preisbereich denn alle unbrauchbar für die Fotografie oder betrifft das nur diese preiswerten Teile, die für 200€ mit Teleskop geliefert werden? In Astro-Onlineshops findet man z.B. im 500€-Bereich Montierungen, zu denen beeindruckende Beispielbilder gezeigt werden.

    Gruß
    Jochen M

    p.s. Akkus kann man mit einem Taschenwärmer zusammen in eine Styroporkiste stecken.

  4. Ich denke ich kann etwas zum Thema VueScan und RAW/TIFF beitragen, da ich mich selbst erst vor kurzem damit auseinandergesetzt habe.

    Also zuerst mal, das RAW von VueScan ist eigentlich ein TIFF und bekommt in der Standardeinstellung auch .tiff als Dateiendung. Man kann das RAW auch als .dng speichern. Das beeinflusst die Bildinformationen und die Dateigröße praktisch nicht, hat aber den Vorteil, dass es z.B. von Lightroom als richtiges RAW erkannt wird.

    Es gibt aber ein paar entscheidende Unterschiede zwischen dem eigentlichen TIFF- und dem RAW-Format:

    – Das RAW-File wird völlig unbearbeitet gespeichert. Es werden keine Tonwert-/Farbkorrekturen, Kornreduzierungen, Kratzerfilter, Schärfungsalgorithmen, etc. angewandt. Im Prinzip enthält es also die reinen Scandaten, wenn auch ohne Bayer-Pattern (hat der Scanner in der Regel ja nicht). Es gibt eine Ausnahme, aber dazu später mehr.

    – Das RAW-Bild wird mit einer Gamma-Kurve von 1.0 gespeichert und nicht mit 2.2 wie bei TIFF oder JPEG. Was das für Vor- oder Nachteile hat kann ich nicht genau sagen. Die Auswirkung davon ist, dass die Bilder in Lightroom (o.ä.) zunächst etwas dunkel aussehen und in der Bearbeitung aufgehellt werden müssen. Ich verwende dazu in der Regel eine Kombination unter anderem aus den Reglern für Belichtung, Helligkeit und Aufhelllicht. Hängt vom einzelnen Bild ab.

    Jetzt zur Ausnahme: Wenn man ein Negativ scannt und das als Positiv weiterverarbeiten will, dann muss man die Option „Film RAW-speichern“ anhaken. Das bewirkt, dass das Bild vor dem Speichern invertiert wird und die Filmmaske herausgerechnet wird. Hier werden die Bilddaten also verändert, aber nur im Bezug auf die Maske (wenn man die Haken unter „Filter“ alle rausnimmt, die werden durch die „Film RAW“ Option leider wieder aktiv).

    Hier eine Methode, wie man „schnell“ und „einfach“ die Filmmaske herausfiltern kann: http://benneh.net/blog/index.php/2008/04/21/better-colour-neg-scanning-with-vuescan/ Der Abschnitt: „Film profiles suck“. ;)

    Ich habe mich für das RAW-Format entschieden, weil es schnelle und konsistente Ergebnisse liefert und so gut wie alle Bearbeitungsschritte nondestruktiv(!) nach Lightroom verlegt. Ich kann z.B. den Tonwertumfang (Schwarzpunkt/Weißpunkt) und den Weißabgleich (falls gewünscht) nachträglich festlegen. Beim TIFF oder JPEG legt das die Scannsoftware einmalig fest.

    Aufgrund der in Lightroom etc. notwendigen, teils starken Tonwertkorrekturen bedingt durch den hohen Tonwertumfang und der linearen Gamma-Kurve empfehle ich bei der Entscheidung für RAW auch gleich den Schritt zu gehen und als 16 Bit zu scannen und zu speichern, da so einfach viel mehr Tonwertzwischenstufen enthalten sind.

    Der einzige wirkliche Nachteil an RAW/TIFF 16 Bit ist der hohe Speicherplatzbedarf. Ich brauche im Schnitt 50 MB für ein Kleinbild in Farbe bei 2400 DPI. Allerdings ist Festplattenspeicher heutzutage so billig, dass ich lieber noch einen Hunderter für ne 2 TB Platte hinlege und mir dafür ne Menge Zeit spare, die ich sonst damit verbracht hätte, in der Scansoftware für jedes einzelne Bild Belichtung und Weißabgleich anzupassen, um es hinterher in Lightroom ggf. doch nochmal zu ändern.

    Im Übrigen ist ein 16 Bit TIFF in der Praxis ca. 4 mal so groß wie ein 8 Bit TIFF, da die LZW-Komprimierung nur bei 8 Bit etwas bringt, da LZW selbst auf 12 Bit Einheiten basiert. Wendet man LZW auf ein 16 Bit Bild an, wird die Dateigröße im schlimmsten Fall (bzw. in der Regel) sogar noch größer als davor.

    ———

    Hui, das war lang. Aber ich hoffe, damit ein paar Leuten geholfen zu haben. Falls es noch Fragen gibt, immer her damit. :)

  5. Den X-Wrap hab ich auch… werd mir auch für meine Reise (5 Wochen Ostindonesien) noch welche besorgen….
    Einfach in Rucksack rein -> Keine Probleme mehr

  6. Ohne die Folge gehört zu haben, bei meinem Versuch mit der Probeversion von VueScan kann ich sagen, dass Bibble 5 die DNG Datein nicht zu akzeptieren scheint. Im gegensatz zu Rawstudio. Mehr hatte ich noch nicht getrestet.

    Bye

  7. Boris, wie teilst du dir die Bearbeitungszeit pro Bild ein, um nicht über dein Zeitlimit zu kommen? Bei mir ist das regelmäßig so, dass ich nach mehreren Stunden feststelle, dass ich erst einen kleinen Teil der Bilder bearbeitet habe, die ich zuvor ausgewählt habe.

    Um nur einfach ein Preset auf alle Bilder gleichermaßen anzuwenden, sind mir die Bilder zu schade, aber sobald ich anfange, die Bilder individuell zu bearbeiten, schlägt der Perfektionismus zu und ich verbringe Stunden damit jedes Bild so lange zu bearbeiten, bis es (für mich) „fertig“ ist.

  8. @Moondragon Hm, das habe ich meisten im Gefühl. Ich habe nach der Auswahl ja eine Liste von Bildern vor mir und ich habe eine Deadline. Normalerweise fange ich mit dem Groben an (Kontraste, wärmerer Farbton, etc.) was ich oft per Sync auf alle Bilder übertrage um einen guten Startpunkt zu haben (Bilder haben dann 1 Stern). Oft geht es nicht auf _alle_ Bilder weil das Licht zu unterschiedlich ist – aber eben in großen Blöcken.
    Dann entscheide ich von Bild zu Bild, ob es wertvoll genug ist um mehr rein zu stecken (2 Sterne). Bei den anderen korrigiere ich leicht die Werte (Kontrast etwas mehr/weniger, Schwarzpunkt, etc.) oder gehe mal dem Pinsel über ein Gesicht um es aufzuhellen etc. Wenn ganz am Ende noch Zeit ist, dann gehe ich noch mal an die 2-Stern Bilder und stecke mehr Arbeit rein. Dann haben sie mind. 3 Sterne.

  9. @Boris: Danke. Meine Vorgehensweise ist zwar ne bisschen andere, aber ich werde mal versuchen ein paar Dinge zu übernehmen (mehr mit Sync arbeiten und nach Priorisierung vorgehen).

  10. Übrigens kann man bei sehr kurzen Brennweiten bei Astrofotos kurzeitig die Nachführung venachlässigen. Bei einem 50mm hat man schon nach 10 Sekunden Striche, bei einem 8mm Fisheye kann man bis zu 30 Sekunden belichten, wenn man nur den Sternhimmel darstellen möchte. Aber ISO 800 und < f/4.0 braucht man schon um was zu sehen. Ich habe neulich bei einer Beobachtungsnacht einfach die Kamera hinter uns 2h lang alle 30 Sekunden ein Bild mit 25 Sekunden Belichtung machen lassen und mit 12FPS sieht es dann so aus:
    http://www.youtube.com/watch?v=YtKxU8xU2qo (best viewed in 1080p !)

  11. @ Chris

    Du hast in dieser folge beiläufig erwähnt das du Ligthroom auf dem MacBook Air laufen hast. Ist das Air rechenleistungstechnisch stark genug für Ligthroom (welches hast du den Prozessor/Arbeitspeicher/Bildschirmgröße große hat deine Ausführung?). Wie läuft Ligthroom drauf? Wo sind die grenzen des Geretes?

    Ich persönlich habe nur ein MacBockPro17″ und unternehme wöchentliche Fototrips regelmäßig auch mal mehrtägig. Nur mit Camera aus Rüstung + 17″ ist der Fotorucksack schnell 25kg und schwerer, damit den ganzen tag auf den beiden ist unmöglich. So läuft es also bisher immer drauf raus das Kamera Ausrüstung im Rucksack bleibt und ich dann ohne Internet Zugang und Backupmöglichkeit mich durch das englische öffentliche Verkermittel Chaos durchfrage.

    Obwohl ich ein absoluter Apple fan bin Retzell ich stark auch ob als leichte Ergänzung zu meinem 17″ eher in Richtung M.Air oder Wind7.Tablet gehe. Letztere sind noch leichter auch wen sie bis jetzt aber noch nicht stark genug sind- lange kann das aber auch nicht mehr dauern.

    Gentz jemandem ehelich – Jegliche Erfahrungsbereichte und Meinungen willkommen.
    Hat fileicht jemand Erfahrung mit Ligthroom auf Tablets/Netbooks/M.Are und den restlichen Geräten rund um die 1.3GH Prozessor und 1-2GB RAM?

    Bin gespannt von euch zu hören.
    Mit freundlichen Grüßen Stephanie

  12. Danke an SteffenHH für den Tipp mit der Fotomedia Heritage App. Grandiose Bilder. Wer weitere Tipps hat, nur her damit.

    Diese Apps sing grossartig um die Fotos zu analysieren: Wie hat der Fotograph das hingekriegt. Aber wir Chris gesagt hat, man sollte sich nicht davon einschüchtern lassen sondern davon lernen:

    - Wieso gefällt mir das Foto?
    - Was ist gut/schlecht an der Komposition?
    - Welche Brennweite, Blende, Verschlusszeit hat der Fotograph wohl benutzt?
    - Wie hat der Fotograph die Belichtung gewählt und wieso wohl?
    - Wie hat der Fotograph es geschafft mit einem Bild eine Geschichte zu erzählen?
    - Wurde das Foto nachbearbeitet? Wenn ja, wie?
    - …

    Eine solche Analyse bringt einen, wie ich finde, sehr gut weiter auch in der eichenen Fotographie. Auch sollte man immer bedenken, wie Boris gesagt hat, dass der Fotograoh für die meisten dieser Fotos wohl auch Hunderte oder gar Tausende Bilder gemacht hat um dieses eine zu finden was einen weg haut. Mit Sicherheit hat er aber davor schon Hunderttausende Fotos geschossen, also üben, üben, üben :-)

    Auch sollte man immer bedenken, dass einige der Fotos entstanden sind weil der Fotograph zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Wenn man aber genauer hinschaut sieht man, dass die Bilder meistens wohl nicht mit Vollautomatik geschossen wurden. Daher stell ich mir bei solchen Fotos die Frage: Was muss ich tun, um meine Kamera, wo immer ich bin Schussbereit zu haben um eine einmalige Gelegenheit nicht zu verpassen. zB sollte man wenn man irgendwo rein geht (Kirche, Museum, …) die Kamera schon kurz bevor man rein geht so einstellen ( ISO, Blende, …), dass man drinnen gleich Abdrücken kann, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Und nicht vergessen wieder um zu stellen wenn man rausgeht. So ist man jederzeit bereit dem Glück etwas nach zu helfen.

    Hoffe die Tipps helfen.

  13. @Jochen M
    Hi Vielen Dank fur das Lob, mein erster Beitrag…

    Die Montierungen die du meins funktionieren prinzipiell und konnen wie von fr

  14. @Jochen M
    Hi Vielen Dank fur das Lob, mein erster Beitrag…

    Die Montierungen die du meins funktionieren prinzipiell und konnen wie von franker69 beschrieben verwendet werden, doch sind diese Montierungen fur das visuelle schauen gedacht. Die Getriebe und Zahnrader haben eigentlich immer zu viel Spiel fur langere Belichtungen. Auch sind 500€ fur Astro noch nicht viel. Hier zahlt man Qualitat leider immer TEUER.
    Das Prinzip von franker69 klappt naturlich auch bei langeren Aufnahmen, doch verandert sich der Bildauschnitt torotzdem. Die Software muss dann alle Verzerrungen herausrechnen und das kostt..
    Auserdem ist ess immer bessser 1mal zu belichten als 2mal die Halfte, das wirkt sich deutlich aufs Rauschen etc aus.
    Wir hatten 3 verschiedene kleine Montierungen und haben sie alle wieder verkauft, da sie Fotos unbrauchbar waren.

    Ich. Hoffe ich habe die Frage halbwegs beantwortet.
    Die kleiene Montierungen sind dafur einfach nicht gebaut.
    Man fahrt kein Autorennen mit einem Ford Kaa – Stadtauto ;-)

  15. Vielen Dank Euch allen, die ihr an der Gestalltung dieser Folge direkt oder indirekt mitgewirkt habt und natürlich besonders Boris und Chris. Es war mal wieder eine große Freude den Podcast zu hören.

    Eine kleine Frage habe ich noch: Wolltet ihr nicht in dieser Photorunde zwei Gewinner ermitteln? Es gab da doch noch diesen iPhone – Halter, der in Folge 219 angekündigt wurde ;-)

    @Jonathan: Es war ein schöner Beitrag, der meiner Meinung nach noch um die Tragkraft der Montierung ergänzt werden könnte.

    Wie bei allen Anschaffungen für die Astrophotographie ist natürlich die (preisliche) Spanne je nach Anwendung sehr groß, was du ja auch gut betont hast. Es hat halt nicht jeder eine Sternwarte zur Verfügung. Ich denke es ist wichtig zu betonen, dass es sich immer lohnt vor einer Anschaffung Kontakt zu aktiven Astrophotographen aufzunehmen. Hier hilft ausprobieren und über die Schulter schauen nämlich sehr viel Geld zu sparen und auch nachher Enttäuschungen zu vermeiden. Fragen wie: Möchte ich mobil sein? Wie lange möchte ich belichten? Mit welchen Brennweiten werde ich arbeiten? Habe/ brauche ich Korrekturmöglichkeiten der Nachführung während der Belichtung, z.b. über autoguiding oder Laptop + Webcam? Möchte ich eher Reflektionsnebel oder Galaxien photographieren? Wie groß ist mein Auto :-)
    Dies alles sind Punkte, die ganz unterschiedliche Anforderungen stellen und hier kann auch sehr gutes Equipment zu Enttäuschungen führen, wenn man sich vorher etwas anderes vorgestellt hatte. Da hilft vorher ausprobieren und absprechen ungemein.
    Schließlich hat das AstroTrac System doch auch seinen Preis und 12kg Gewicht ohne Optik nimmt doch einen Großteil des Reisegepäcks ein. In der Preis und Gewichtsklasse spielen doch auch schon einige sogenannte “Photomontierungen”

    Für Interessenten an der Astrophotographie kann ich im Südwesten der Republik gerne mal ein persönliches Ausprobieren anbieten und ich denke es werden sich hier in der Hörerschaft ja auch noch Aktive aus anderen Teilen Deutschlands finden. Ansonsten sind auch die Sternwarten allesamt sehr auskunftsfreudig.

    Ganz zum Schluss, ich habe schon wieder viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte: Das Stativ sollte, egal bei welcher Montierung, wirklich gut dimensioniert sein. Als Anhaltspunkt: Ein massives Holzstativ, wie es von Landvermessern verwendet wird, oder ein Stahlrohrstativ sollte es schon sein, sonst fängt alles bei der kleinsten Böe an zu schwingen.

    Viele Grüße,
    Stephan aus Konstanz

  16. Hallo,

    ich arbeite mit dem iPad und halte es für ein großartiges Instrument. Wenn ich mich mit meinen Kunden treffe, kann ich so Fotos zeigen, kann genau auf die Wünsche eingehen (Was man sehen möchte) und kann auch das Gefühl eines Fotos was man in der Hand hält vermitteln. Der Kunde kann das Tempo selbst bestimmen wie schnell er sich die Fotos anschaut und auch wie lange usw.
    Weiterhin schreibe ich meine Abläufe mit dem iPad, weil ich mir auch so das Notebook sparen kann und jetzt mit dem update kann ich auch bei Workshops auf das Notebook verzichten, weil der iPad dann direkt an den Beamer angeschlossen wird.

    Es ersetzt absolut nicht ein vollwertiges Notebook, aber für einige arbeiten ist es einfach großartig und vom handlig her wesentlich einfacher und schneller als ein Notebook.

    LG Michael

  17. @Astrotaucher

    Hi

    ich gebe dir in allen Punkten recht. Ich bin für die Astrotrac davon ausgegangen, dass es eher um kleine Fotografien mit der DSLR geht.
    Der Hunger nach mehr kommt dann ganz von selbst ;-)

    Dein Tipp, nach Astrovereinigungen oder Hobbyastronomen zu suchen ist richtig. Diese sind eigentlich IMMER sehr auskunftsfreudig und teilen ihre Erfahrungen. Also einfach trauen zu fragen.

    Zu aufnahmen mit Webcam möchte ich noch kurz ein Wort sagen:

    Man darf dabei nicht davon ausgehen, dass man einfach eine webcam
    kauft und Fotos bzw, eine Video macht. Auch bei den Webcams gibt es gehörige unterschiede. Die Webcam muss auf jeden Fall per Software steuerbar sein, in so vielen Funktionen wie möglich.
    Vorgehensweise:
    Aufnahme eines Videos
    In ein Programm im PC schmeißen
    Das wertet das Video aus und schmeißt die schlechten Frames raus.
    Dann werden alle Frames di passen übereineinder gelegt
    Bildbearbeitung
    Fertige Foto.

    man nimmt die Webcam eigentlich nur für Planeten.

    Die Kärntner Hörer sollten mit der http://www.avk.at kontakt aufnehmen.
    Eine sehr nette und große aktive Gemeinschaft.

    zum Schluss möchte ich nochmal darauf hinweisen_
    Es ist sehr verlockend viele Fotos mit aufgedrehter Iso und kurzen Zeiten zu machen. Versucht aber die Belichtungszeit so lange wie möglich zu halten.

    Zu guter letzt, wer in der Münchener Umgebung wohnt, kann sich gerne mal bei mir melden um die Astrotrac zu begutachten.

    Ach ja, Feldbeobachtungen sind meißt SAU KALT.

    info(klammeraffe)ruder-trainer.de

    Jonathan

  18. Auf die Frage nach der iPad-Nutzung in meiner Fotografie:

    Zum Fotos-rumzeigen ideal. Allerdings gibt es gelegentlich den Effekt, dass sich die Betrachter mehr für das iPad interessieren als für die Fotos.

    *Eigentlich* hatte ich mir sogar eine ziemlich ernsthafte Foto-Anwendung für das iPad vorgestellt, und zwar: Bilder sortieren. Also raussuchen, welche zwanzig von den vierhundert insgesamt gemachten Bildern ich einer Nachbearbeitung unterziehen möchte. Mit der eingebauten Fotoapp geht das natürlich nicht, also probierte ich zwei andere. Die erste fiel schnell wieder weg, weil sie für jedes Bild 10 Sekunden braucht – nur zum Anzeigen.

    Die andere heißt SortShorts und tut “leidlich” das, was ich mir vorgestellt hatte; immerhin kann man mit ihr recht schnell durch die Bilder blättern und Sternchenwertungen vergeben. Dass man dafür also nicht vorm Computer hocken muss, sondern sich mit dieser Aufgabe sogar auf eine Parkbank flezen kann, erfüllt meine Anforderung auf eine “klassische” Weise. (Ich hätte zusätzlich gerne die Möglichkeit, per Drag&Drop&Pinch Bilder in eine beliebige Reihenfolge zu ziehen, um nicht-aufeinanderfolgende Bilder leichter miteinander vergleichen zu können; schließlich habe ich auch schon mal mittellange Serien mit sehr ähnlichen Bildern.)

    Angeblich seien Sortshorts’ Sternchenwertungen mit denen von Lightroom, der Windows Photo Gallery und anderen kompatibel — dumm nur, dass ich keins von diesen Programmen verwende, sondern mit Verzeichnisstruktur und ggf. Shellskripten arbeite. Also versuche ich erst gar nicht, die Bilder irgendwie wieder vom iPad auf den PC zurückzukriegen, denn Datenaustausch ist iPad-typisch umständlich; man fühlt sich an olle C64-Zeiten erinnert. Sondern als letzten Schritt suche ich mir die höchstbewerteten Bilder einzeln am PC raus und verschiebe sie in mein “nachzubearbeiten” Verzeichnis. Das hätte ich lieber mit einem Linux-Shellskript erledigt, es ist somit ein klassischer Medienbruch.

    Nachbearbeiten möchte ich auf dem iPad nicht, zumindest zur Zeit.

    Gibt es noch andere, die auch mit dem iPad sortieren? Wie klappt das für Euch?

  19. @moondragon: DANKE für deine Erläuterungen zum Thema TIFF/RAW in VueScan. Ich fasse mal kurz zusammen:
    In VueScan die Ausgabe in RAW als DNG, Haken bei “Film-RAW speichern” setzen, Ausschnitt festlegen und scannen. Die ganzen Einstellungen (Schwarzpunkt, Weißpunkt,…) kann man dann ignorieren und in LR machen. Richtig so?

  20. @Roland:

    Ich bin ja erstaunt, dass sich ein Linux Nutzer ein iPad geholt hat. Ich vermute mit so manchen Android Pad müsste das sortieren von Fotos leichter von der Hand gehen.

  21. @photopoeth: Ja, sollte so funktionieren. Die einzigen Variablen sind da noch die Filmmaske, die bei jedem Bild automatisch „erkannt“ wird, und die Scannerbelichtung. Wie man diese Werte über den ganzen Film konstant hält, kann man auf der Seite nachlesen, die ich in meinem Kommentar verlinkt habe.

  22. Hallo,

    ich hab zwar “nur” Erfahrung vom Transport einer LR-Datenbank von einem PC auf den andren, aber das ging ganz easy. LR installiert, Einfach den Ordner “Lightroom” dahingepackt, wo es auf dem andren auch ist (eigene Bilder/Lightroom), LR gestartet, Datenbank war da :)

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