#156 – Joghurtbecher

Derzeit läuft wieder ein Happy Shooting Workshop. Diesmal etwas sehr außergewöhnliches: Wir wohnen gemeinsam in einem ehemaligen Kloster in Inzigkofen und haben dort auch einen Raum für uns mit Zugang zum Garten. Sehr idyllisch. Die Türen sind, traditionell, sehr niedrig gehalten, so dass man besser mit Demut, also gebeugt, hindurch geht.

Die ersten zwei von vier Workshoptagen sind zum Zeitpunkt der Aufnahme vergangen und hier ist sie also, live on MP3 vom Klostergeisterworkshop aus Inzigkofen, die Folge 156 mit diesen Themen:

  • Leica X1 – Pro oder Contra?
  • Fotoausrüstungen zu mieten – zum Beispiel bei Imago
  • Änderungen am Farbmanagement in OS-X 10.6 Snow Leopard
  • Gebrauchte Fotoausrüstung – Ein guter Tipp? Chris kauft gerne bei KEH, Boris von Privat aus dem dslr-forum, dforum oder dem canikon-Forum. Thomas gab noch den Tipp eines Nikon-Forums.
  • zerfallende Objektive – Oder wie man aus 50mm ein Bastelprojekt macht.
  • Kleine Foto-AGs beim Workshop

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12 thoughts on “#156 – Joghurtbecher”

  1. Also ich versteh ehrlich gesagt Boris Hass für die Leica X1 nicht.

    Für mich klingt es so, als ob es die Kamera, die er will schon 250tausend mal gitb und zwar von Canon, Nikon, Olympus, Sony… in erschwinglich und z.B. von Leica (M8/9) in nicht so erschwinglich. Die X1 ist halt ein Nischenprodukt, aber Leica war ja noch nie als Mainstream verschrien, oder? und als “Point-and-Shoot” Zweitkamera für einen M9 Besitzer ist sie doch perfekt. Also wenn ich das Geld hätte, würde ich mir die auf jeden Fall für die Jackentasche kaufen: die Bildqualität ein Leica M Kamera in kompakter Bauweise, was will man denn bitte mehr? Und als jemand, der schon ganze Urlaube mit einer Festbrennweite durchgekommen ist, seh ich da auch kein Problem.

    Ich find das ist ein sehr mutiger und bewundernswerter Schritt von Leica, den ich leider nicht unterstützen kann, weil mir das nötige Kleingeld fehlt…

    ps: Chris hat absolut Recht… ein LEIHobjektiv ist — zumindest nach der Nomenklatur — immer gratis, nur für ein MIETobjektiv muss man zahlen ;-)

  2. Der Thread zum Farbmanagement, den ihr zu dieser Folge verlinkt ist eine extreme Bereicherung für jeden, der etwas über Farbmanagement und insbesondere zu Monitorkalibrierung wissen will. Einfach mal ein paar Seiten weiter vorgehen und nur die Postings von “UliZappe” lesen. Unglaubliches Wissen! Ohne diesen Thread hätte ich heute nicht das Kalibrierungs-Equipment, dass ich nutze, und hätte deutlich mehr Geld ausgegeben.
    Übrigens hat dieser “UliZappe” auch die genialen Beiträge zum Farbmanagement in der MacLife in 2008 geschrieben. Auch die sind nur zu empfehlen!!!

  3. Eigentlich hat die X1 doch gar nix mit der GF1 gemeinsam. Ist doch auch ein völlig anderes Sensorformat (APS-C vs. MFT).

    Ausserdem hat Leica das ja jetzt nicht neu erfunden, Sigma hat ja schon länger ne DP-1 und DP-2 aufm Markt, die das gleiche konzept verfolgt.
    (Großer sensor mit FB)

    Ich persönlich habe kein Problem mit Festbrennweiten. Meine LX3 benutze ich in 99% der Fälle auch nur bei 24mm.
    Und wenn ich mehr zoom brauche, dann sind die 60mm meist auch viel zu wenig, dann hätte ich lieber 200 oder so.

    Man kann ja sicher über die richtige Brennweite streiten, aber die Kritik an dem konzept versteh ich nicht so ganz.
    Zumal in HS ja auch schon zigmal die beschränkung auf eine brennweite propagiert wurde.

    Über den Preis muss man ja gar nicht reden, ist halt ne leica.

  4. Ich kann den Hype um Leica _gar_nicht_ verstehen. Und das Thema geht auch irgendwie an der HS-Zielgruppe vorbei, oder?

  5. @Marco: Ich habe ja nichts gegen Festbrennweiten. Aber eine Nicht-Wechselbare-Festbrennweite? Ja, “mutig” kann man das durchaus nennen.

    @ atothej: Ich habe keinen “Hass” und ich suche auch keine Kamera. Ich verstehe es schlicht und ergreifend nicht und habe dazu eine klare Meinung. Nicht mehr – aber eben auch nicht weniger ;)

    @Herwig: Wieso Hype? Es sind neue Kameras und wir reden darüber. Leica lebt auch Heute noch von einem Image, dass sie sich vor Jahren aufgebaut haben. Man kann es durchaus mit Apple vergleichen. Sie sind teurer, legen wert auf schlichtes Design und die Kunden lieben es. Leicas sind kein Gegenstand sondern ein Partner :)
    Und was die Zielgruppe angeht: Wir hatten schon Teilnehmer mit Leicas auf den Workshops, wir bekommen immer wieder Mails von Leica-Nutzern (mit Informationen und Korrekturen) oder eben mit Anfragen zu den Geräten. HS-Hörer sind breit gefächert ;)

  6. @Boris: naja, so mutig nun auch wieder nicht.

    Es gibt ne Ricoh GR DigitalII und ne Sigma DP1. Und offenbar scheint da doch ein Markt zu sein für halbswegs kompakte mit festbrennweiten, dass es mittlerweile auch ne GR DigitalIII und eine DP2 gibt.

    Dass jetzt Leica auch sowas rausbringt,wundert mich nicht. Eben so eine klassische Reise/Street/Reportagekamera. Beschränkung auf das wesentliche. Genau wie beim Design.
    Den typischen Leica käufer wirds nicht stören, der hat vielleicht teilweise sowieso ganz andere beweggründe ;)
    (sonst würde sich ja keiner ne digilux 4 kaufen) *g*
    Was mich vielleicht eher noch wundert ist, dass das objektiv nur ne blende 2.8 hat. da hätte man vielleicht noch etwas mehr erwarten können.

    aber zum abschluss noch mal ein zitat von der leica website, was eigentlich alles sagt:
    “Countless iconic images in the history of photography were shot with a fixed focal length of 35 mm. This focal length is considered to be a classic for reportage photography, and has lost none of its timeless charisma today.”
    Beim Boris wohl schon ;))

  7. Meine Meinung zur Leica X1 ist recht positiv. Und zwar, weil ich wirklich bis jetzt eine Digitalkamera im Format meiner Rollei 35 bzw. Nikon 28 oder 35 Ti vermisst habe. Mit 35 mm Festbrennweite lässt sich durchaus klasse fotografieren.
    Gruß
    Uwe

  8. Das Konzept der Leica finde ich nicht schlecht, eine Konica hexar af als digital würde ich mir wahrscheinlich auch zulegen.
    Klein, aber nicht zu klein, manuelle Eingriffsmöglichkeiten und ein Spitzen-Objektiv mit hoher Lichtstärke…

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