#011 – Krepel

Ja, Krepel. Schon wieder eine neues Wort von Boris gelernt 🙂
Aber auch sonst gibt’s hier heute wieder einiges zu lernen, zum Beispiel das hier:

  • Der Workshop zeichnet sich deutlicher ab. Termin voraussichtlich 4 Tage von Samstag, 31. MĂ€rz – Dienstag, 3. April 2007 (und entgegen anders lautender GerĂŒchte wird er auch bei weitem nicht 800-1000 Euro teuer :))
  • Wo kommen die seltsamen Blenden-Zahlen her?
  • Der Happy-Shooting-Hörertipp: Blitzreflektor selbst gemacht
  • Bastel-Boris bei der Arbeit: Ein Blitzdiffusor fĂŒr wenig Geld (Bilder s.u.)
  • Keine Angst beim öffentlichen Fotografieren

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Blendenreihe

Die Standard-Skala, also jeweils volle Blendenstufen, sieht so aus:

0.7 1.0 1.4 2 2.8 4 5.6 8 11 16 22 32 45 64 90 128

Hat man also eine Blende 8 eingestellt und möchte nun die Belichtungszeit halbieren, so muss man, um das doppelte Licht zu bekommen, die Blende auf 5.6 öffnen – das ist eine Blendenstufe. Aktuelle Kameras bieten hĂ€ufig Drittelstufen an. Hier muss man dann am EinstellrĂ€dchen drei „Klicks“ weiter öffnen um von 8 auf 5.6 zu kommen.

selbstbau_diffusor01.jpg selbstbau_diffusor02.jpg selbstbau_diffusor03.jpg
Der Diffusor und das Ergebnis (vorher und nachher)

Links

10 Gedanken zu „#011 – Krepel“

  1. Ich kann die Folge erst morgen laden. 🙁

    Freue mich aber schon darauf! Die Themen sind auf jeden Fall alle seeehr interessant.

    Übrigens 800-1000 Euro waren mit Fahrt von Berlin und Übernachtung gemeint. 😉

    GrĂŒĂŸe,
    André

  2. Moin, Moin,

    Also das einzige Objektiv mit einer LichtstĂ€rke von 1:0,7 von dem ich mal gehört habe, war so eine Spezialanfertigung von Carl Zeiss (Planar irgendwas hieß das glaube ich), welches speziell fĂŒr den Film „Barry Lyndon“ von Stanley Kubrick hergestellt wurde. Damit konnten die am Set bei Kerzenlicht filmen. Das Ding war Gross wie ein Schiffsbullauge und wurde danach auch in einer kleinen Serie gefertigt. Weltweit sollen ca. 500 von den Dingern unterwegs sein.

    Vielleicht lieg ich auch falsch, aber mehr weis ich jetzt nicht zu. 😉

    Gruss aus Stuttgart,
    Simon

  3. GrĂŒĂŸt euch,
    der „Irrglaube“ das f/1 praktisch „100 % Licht“ ist, ist auch bei mir angekommen 🙂
    Danke, dass ihr diesen populĂ€ren Irrtum beerdigt. Mal wieder großes Kompliment fĂŒr die ErklĂ€rung.

    Und danke fĂŒr die Info das drei „Klicks“ eigentlich erst eine Blendenstufe offener/geschlossener ist.

    Gruß aus dem Frankenland,
    Fabian Wiesner

    p.s.
    Juhuuu, ich wurde namentlich in eurer Show erwĂ€hnt 🙂

  4. Ich danke Euch von Herzen fĂŒr die ErklĂ€rung der LichtstĂ€rke – auch ich war bis heute dem Irrglauben verfallen, dass ein f/0.7 – Objektiv einen RestlichtverstĂ€rker braucht.

    Immer wenn Ihr eine neue Folge herausgebt stĂŒrzt Ihr mich in ein kleines persönliches Dilemma da ich eine Situation finden muss, die den Genuss Eurer Worte, der doch so selten ist, gebĂŒhrend untermalt. Euch kann ich doch nicht einfach beim joggen hören *grinst*

    Bitte macht weiter so *verneigt sich*

    Eure Mirlith.

  5. Super, dass ihr die Blendenreihe erklĂ€rt habt. Ich hab mich schon so oft gewundert warum das so komisch krumme Zahlen sind und jetzt weiß ich’s. Danke!

    Vielleicht könnt ihr mal ein bisschen was ĂŒber das Fotografieren bei schwierigen Lichtbedingungen erzĂ€hlen, wie es z.B. auf Messen der Fall ist. Die Hallen sind – oft gerade auf Automessen – sehr dunkel, so dass die Ausstellungsobjekte dann mit Scheinwerfern besonders hervorgehoben werden können. Leider macht es das Fotografieren sehr schwierig, gerade wenn dann ein Auto auch noch schwarzen Lack hat. Blitzen bringt nichts, da dann zu viele Reflektionen auftreten. Dreht man hingegen die Empfindlichkeit hoch, so fĂ€ngt’s ganz schnell an zu rauschen, was besonders bei Hochglanzlack auffĂ€llt. Ist da eine lichtstarke Festbrenntweite eine Lösung?

    Macht weiter so!

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